Inhalte in Leichter Sprache

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Guten Tag und herzlich willkommen.
In Leichter Sprache erklären wir Ihnen, wer wir sind.
Und was wir machen.
Sie sind hier auf der Internet-Seite von Ambulante Assistenz.

Ambulant bedeutet:
Sie müssen nirgendwo anders hin.
Wir kommen zu Ihnen nach Hause.
Unsere Dienste nennen wir Assistenz.
Assistenz bedeutet, dass wir Ihnen helfen.
Wir helfen Ihnen bei Sachen, die Sie selber nicht so gut können.

Wir helfen Menschen mit Behinderungen.
Egal, ob diese geistig, seelisch oder körperlich behindert sind.
Und wir helfen Menschen mit einer Sucht.
Sucht bedeutet, dass man etwas immer wieder tun muss.
Man kann nicht damit aufhören.
Eine Person mit Sucht ist krank.

Beispiele für eine Sucht können sein:

  • Zu viel Alkohol trinken
  • Zu viel am Computer spielen
  • Drogen nehmen
  • Zu viel Tabletten nehmen
  • Zigaretten rauchen

Die Leute, denen wir helfen, wohnen in diesen Gemeinden:

  • Gemeinde Morbach
  • Verbands-Gemeinde Thalfang

Wenn Sie etwas nicht verstehen, rufen Sie uns an.
Wir erklären Ihnen gerne alles.

Grundsätze

Für uns sind ganz wichtig:

  • Selbst-Bestimmung
  • Teil-Habe
  • Respekt und Akzeptanz
  • Nicht-Diskriminierung
  • Chancen-Gleichheit
  • Barriere-Freiheit
  • Geschlechter-Gleichheit

Selbst-Bestimmung

bedeutet:
Sie sagen, was sie machen wollen.
Sie dürfen für sich selbst entscheiden.
Sie bestimmen, wo Sie wohnen.
Sie bestimmen, was Sie in Ihrer Freizeit tun.
Sie bestimmen, welche Kleidung Sie tragen.
Kein anderer bestimmt über Sie.

Teil-Habe

bedeutet:
Sie können überall mitmachen.
Sie können überall dabei sein.
In Ihrer Freizeit.
Bei Ihrer Arbeit.
Beim Lernen.
Sie gehören dazu.
Es ist ganz normal dabei zu sein.
Auch für Menschen mit Behinderungen.
Kein Mensch darf ausgeschlossen werden.

Respekt und Akzeptanz

bedeutet:
Jeder Mensch hat eine Menschen-Würde.
Kein Mensch darf schlecht behandelt werden.
Kein Mensch darf wie eine Sache behandelt werden.
Jeder Mensch ist ein wertvoller Mensch.
Jeder Mensch ist besonders.
Jeder Mensch ist gleich viel wert.

Nicht-Diskriminierung

bedeutet:
Jeder Mensch muss gleich behandelt werden.
Keiner darf schlechter behandelt werden als andere.
Niemand darf  zum Beispiel schlecht behandelt werden

  • weil er eine Behinderung hat
  • weil er süchtig ist
  • weil er alt ist
  • weil er eine andere Hautfarbe hat

Chancen-Gleichheit

bedeutet:
Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Teil-Habe.
Jeder ist gleich viel wert.
Keiner wird schlechter behandelt.

Barriere-Freiheit

bedeutet:
Es darf keine Hindernisse für Menschen mit Behinderungen geben.
Alles soll so sein, dass Menschen mit Behinderungen es gut benutzen können.

Beispiele:

  • keine Treppen für Rollstuhl-Fahrer
  • Texte sind leicht lesbar und verständlich

Geschlechter-Gleichheit

bedeutet:
Frauen und Männer haben die gleichen Rechte.
Frauen sind genau so viel wert wie Männer.
Keiner wird schlechter behandelt als der andere.

Personen-Gruppe

Wir helfen erwachsenen Menschen.
Das heißt: Menschen ab 18 Jahren.

Wir helfen erwachsenen Menschen, die

  • eine geistige Behinderung haben oder
  • die eine seelische Behinderung haben oder
  • die eine körperliche Behinderung haben oder
  • die süchtig sind ( -> siehe Startseite) oder
  • die mehrere Behinderungen haben.

Meistens zahlt für unsere Arbeit ein Kosten-Träger.
Ein Kosten-Träger ist ein Büro.
Beispiele für Kosten-Träger sind:

  • Sozial-Amt
  • Kranken-Kasse
  • Renten-Kasse

Wir machen Eingliederungs-Hilfe für Sie.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet:
Das ist Geld.
Das Geld kommt vom Staat.
Mit dem Geld werden Hilfen bezahlt.
Die Hilfen sind für Menschen mit Behinderungen.

Menschen können uns aber auch von ihrem eigenen Geld bezahlen.

Wir helfen Ihnen:

  • bei der Begegnung mit nicht-behinderten Menschen.
  • bei der Freizeit wie zum Beispiel:
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
    • Festen
    • Sport
    • bei Ihrem Leben in Ihrer eigenen Wohnung.

Ziele und Inhalte

Menschen mit einer Behinderung  sollen leben können wie sie wollen.
Wir helfen Ihnen überall im täglichen Leben.
Beispiele für tägliches Leben sind:

  • Einkaufen
  • Aufräumen
  • Sauber machen
  • Körper-Pflege
  • Wohnung gestalten

Wenn wir für Sie arbeiten sollen, machen wir einen Vertrag.
Ein Vertrag ist eine Abmachung.
Dort wird aufgeschrieben, was gemacht werden soll.

Bei der Abmachung schauen wir, was zu Ihnen passt.
Und wo Sie genau Hilfe benötigen.
Es gibt für jeden Menschen eine Abmachung.
Die gilt dann nur für diese Person.

Leistungselemente

  • Wir helfen beim Wohnen

Beispiele:
Wohnung suchen

Bild Wohnung suchen

Wohnung einrichten

Bild Wohnung einrichten

Wohnung sauber machen

Bild Wohnung saubermachen
  • Wir helfen bei Ernährung und Versorgung

Beispiele:
Einkaufen

Bild Hilfe beim Einkaufen

Umgang mit Geld

Bild Umgang mit Geld

Sauberkeit

Bild Sauberkeit
  • Wir helfen bei der Gesundheit

Beispiele:
Körper-Pflege

Bild Körper-Pflege

Baden

Bild Baden

Waschen

Bild Waschen
  • Wir helfen bei der Arbeit

Beispiele:
Suche nach einer passenden Arbeit oder einem Zeit-Vertreib

Bild Arbeit
Bild Zeit-Vertreib
  • Wir helfen bei der Freizeit

Beispiele:
An Ausflügen mitmachen

Bild Ausflüge mitmachen
Bild Ausflüge mitmachen 2

Zusammen suchen wir ein passendes Hobby. Hobby bedeutet:  etwas, was einem Spaß macht.
Ein Hobby macht man in der freien Zeit.
Ein Hobby macht man in der Zeit, wo man nicht arbeiten muss.
Beispiele für ein Hobby sind: Fußball spielen, basteln, Musik machen

Bild Hobby Fussball
Bild Hobby basteln
Bild Hobby Musik
  • Wir helfen im Alltag

Beispiele für Alltag sind:
Arbeiten im Haushalt

Bild Putzen im Haushalt
Bild Waschen im Haushalt
Bild Kochen im Haushalt

Alles, was jeden Tag ist
Dinge, die immer wieder gemacht werden

  • Wir helfen bei Behörden und beim Geld

Beispiele:
Umgang mit dem Sozialamt

Bild Umgang mit Sozialamt

Umgang mit der Krankenkasse

Bild Umgang Krankenkasse

Umgang mit Geld

Bild Umgang mit Geld
  • Wir helfen Ihnen bei Kummer:

Beispiele:
Wenn es Ihnen mal nicht so gut geht

Bild Wenn es Ihnen nicht gut geht

Wir machen Ihnen neuen Mut.

Bild Neuer Mut

Wir helfen Ihnen bei Ihren Plänen.

  • Wir helfen Ihnen bei anderen Menschen

Beispiele:
Wir helfen Ihnen bei Freunden und Verwandten.

Bild Freunde und Verwandte

Wir helfen Ihnen, wenn Sie sehr schüchtern sind.
Wir helfen Ihnen bei Regeln im Umgang mit Menschen.

  • Wir helfen bei Streit und Problemen

Beispiele:
Wir helfen bei Streit.

Bild Hilfe bei Streit

Wir helfen zu einer Einigung.

Bild Hilfe bei Einigung

Wir helfen, wenn es Ihnen gefühlsmäßig schlecht geht.

Bild Hilfe schlecht

Wenn Sie traurig sind.

Bild Traurig

Oder wütend.
Oder sehr aufgeregt.
Wir helfen mit, dass das nicht wieder passiert.
Zusammen mit Ihnen finden wir die Gründe heraus.

Bild Zusammen Gründe finden

Umsetzung

Unsere Hilfen dienen Menschen mit einer Behinderung.
Wir helfen bei den Sachen, die Sie alleine nicht können.
Wir helfen Ihnen, dass Sie alleine wohnen können.
In einer eigenen Wohnung.
Wir helfen Ihnen, dass Sie in Ihrem Dorf oder Ihrer Stadt bleiben können.
Wir helfen Ihnen, dass Sie in Ihrem Dorf oder Ihrer Stadt bei allem dabei sein können.

Wie wir miteinander arbeiten

In einer Firma arbeiten Menschen zusammen.
Unsere Firma heißt „Ambulante Assistenz“.
Bei uns arbeiten viele Leute.

In unserer Firma haben alle das gleiche Ziel.
Wir haben Regeln, die für alle gleich sind.
Uns allen sind bestimmte Sachen wichtig.
Hier einige Beispiele:

  • Wir fühlen uns in andere Menschen ein.
  • Für uns ist jeder Mensch wertvoll.
  • Wir behandeln Menschen gut.
  • Wir haben keine Geheimnisse.

Die Chefs bei uns gehen auch mit den Mit-Arbeitern gut um.
Die Leute, die bei uns arbeiten, dürfen Ihre Meinung sagen.
Wir reden in der Firma nicht  heimlich über andere.
Unsere Mit-Arbeiter lernen immer weiter.
Sie sind bereit Neues zu erlernen.
Sie sind offen für neue Erfahrungen.

Einzugs-Gebiet

An uns können sich Menschen mit einer Behinderung  aus folgenden Gegenden wenden:

  • Gemeinde Morbach
  • Verbandsgemeine Thalfang

Leistungs-Vertrag

Die Abmachung zwischen Ihnen und uns heißt :
Leistungs-Vertrag
Dort steht folgendes drin geschrieben:

  • Wobei helfen wir Ihnen?
  • Wann beginnt unsere Hilfe?
  • Wann hört unsere Hilfe auf?
  • Wer darf was tun?
  • Wer muss was tun?

Betreuung

Selbst-Bestimmung  und Teil-Habe sind wichtig für uns.
Wir wollen, dass Menschen selbst über Ihr Leben entscheiden.
Niemand anderes soll Ihr Leben bestimmen.
Wir wollen, dass Sie überall dabei sein können.
Daher arbeiten wir daran Sie zu stärken.
Wir schauen, was Sie gut können.
Diese Fähigkeiten machen Sie noch stärker.
Wir bringen Ihnen bei, was Sie noch nicht können.
So können Sie immer mehr Sachen selbst machen.
Es gibt Personen, die Ihnen helfen.
Sie sind Ihnen vertraut.
Es sind immer die gleichen Menschen , die Ihnen helfen.
Unsere Helfer haben Spaß daran Sie zu stärken.
Unsere Helfer sind eine Vertrauens-Person.
Diese Person hilft bei schweren Sachen.
Dieser Person kann man geheime Sachen erzählen.
Diese Person erzählt nichts an andere weiter.
Diese Vertrauens-Person nennen wir Bezugs-Person.
Sie ist der Mensch, der Ihnen hilft.
Sie dürfen diese Person bitten Ihnen zu helfen.
Sie erstellt mit Ihnen ein Plan.
In dem Plan steht, wie und wo Sie am Leben mitmachen.
Das nennt man Teil-Habe-Plan.
Die Bezugs-Person kümmert sich um Ihre Termine.
Beispiele:

  • Arzt-Termine
  • Besuche

Die Bezugs-Person spricht auch mit Ihren Angehörigen.
Die Bezugs-Person spricht auch mit Ihrem Betreuer.
Die Bezugs-Person schreibt alles Wichtige auf.

Dieser Text wurde übersetzt vom:
Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache
PARITÄTISCHES Zentrum
Neustr.34

56457 Westerburg
Fon: 0 26 63/91 96 71
Fax: 0 26 63/26 67

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
HP:  www.leicht-sprechen.de
Leitung: Vera Apel-Jösch, (ass.jur.)

Träger:
DER PARITÄTISCHE, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Feldmannstr.92
66119 Saarbrücken

1.Vors.: Prof. Reiner Feth
Landesgeschäftsführer: Wolfgang Krause
Vereinsregister:  Amtsgericht Saarbrücken VR 2490
Steuernr.: Finanzamt Saarbrücken
040/140/06120

Bilderlizenz:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013